Alle Podcasts Weitere Informationen

Abonniere den Podcast
"Arbeit&Wirtschaft Podcast"
auf verschiedenen Platform

Über den Podcast

Im Arbeit&Wirtschaft Podcast führen wir mit Expert:innen Gespräche über Themen aus den Bereichen Wirtschafts-, Sozial und Gesellschaftspolitik, sowie Umwelt, Europa und Mitbestimmung. Gemeinsam suchen wir Antworten auf Fragen, die uns heute bewegen: Warum entscheiden oft so wenige über die Vielen? Warum bedeutet Recht nicht immer Gerechtigkeit? Was leistet unser Sozialstaat? Warum schließt unser Schulsystem so viele aus? Und warum eigentlich ist Reichtum so ungerecht verteilt?

In dieser Folge

Wenn sich die Bevölkerung in weiten Teilen nicht mehr repräsentiert fühlt, kommt das neoliberale System unter Druck – und befreit sich mit rechts-populistischer Politik. Aber wie kommt es dazu? Michael Mazohl, Chefredakteur Arbeit&Wirtschaft, im Gespräch mit Ökonom Walter Ötsch.

Der Neoliberalismus. Eigentlich, so liest man oft in sozialen Medien, gebe es ihn gar nicht. Kaum jemand bekennt sich zu ihm. Selbst Ökonomen (meist sind es tatsächlich Männer), die ganz klar seine Positionen vertreten, wollen sich sein Etikett nicht umhängen lassen. Jüngstes Beispiel ist der international renommierte Ökonom Gabriel Felbermayr, bald Leiter des WIFO, der sich auf Twitter verteidigte: „Kampfbegriffe wie ‚libertär‘ oder ‚marktgläubig‘ sind völlig deplatziert und einer vernünftigen Debatte nicht zuträglich.“

Der Ökonom und Kulturhistoriker Walter Ötsch forscht seit vielen Jahren zum Neoliberalismus, seiner Entwicklung und seinen Einflüssen. Wir haben ihn in seiner Heimatstadt Linz zum Interview getroffen.

Hier geht´s zum schriftlichen Interview: https://www.arbeit-wirtschaft.at/interview-neoliberalismus-liebt-rechtspopulismus/

Folge direkt herunterladen